himbeerfuchs
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aus dem lexikon

der erste lexikalische artikel über den himbeerfuchs von martin

der himbeerfuchs (lat. vulpes idaeus)
der himbeerfuchs findet sich leider nur noch selten in einigen entlegenen gebieten niederösterreichs und westböhmens.
er bevorzugt dicht bewaldete standorte und lebt meist in stauden von zehn bis dreißig exemplaren.

die aufzucht der nachkommen wird von allen mitgleidern der staude gemeinschaftlich besorgt: die muttertiere graben im frühjahr tiefe baue in die erde, in die dann die jungtiere abgelegt werden, um dort wurzeln zu schlagen.
die muttertiere bleiben in den ersten wochen ständig bei den völlig hilflosen, blinden und noch grünen himbeerfüchsen. erst allmählich bildet sich der charakteristisch rote pelz aus, der dank einer schmackhaften fruchtfleischschicht die kleinen wirksam vor kälte und regen schützt.
auch die fütterung des nachwuchses wird von allen umstehenden artgenossen gemeinschaftlich übernommen.
im alter von etwa vierzehn monaten ist das wurzelwerk an den hinterläufen der jungen himbeerfüchse so weit ausgebildet, dass sie auch an tiefer gelegene grundwasserschichten heranreichen und nicht mehr auf die muttermilch angewiesen sind.

der himbeerfuchs ernährt sich überwiegend von insekten und kleinsäugern, verschmäht aber auch das aas nicht, sofern es in seinem aktionsradius zu liegen kommt.
der himbeerfuchs erreicht eine schulterhöhe von etwa sechzig zentimetern, wobei einzelne äste jedoch weit darüber hinausragen können; das weibchen ist im allgemeinen ein wenig kleiner als das männchen und von einem etwas dunkleren rot.
himbeerfüchse erreichten durchaus ein alter von fünfunddreißig jahren und mehr.